2025 Syrakus/Sizilien 1


Meine Frühlingsreise begann eigentlich schon im Dezember, ich wurde damals auf das Buch "Die Versuchung von Syrakus" aufmerksam. Einen Aus-schnitt aus dem Klappentext möchte ich meinem Reisebericht voranstellen.

 

  "Vor 500 Jahren war Syrakus auf Sizilien für die Griechen das New York des Mittelmeeres: Aischylos brachte hier Stücke zur Uraufführung, Platon reiste aus Athen gleich dreimal an, der Tyrann Dionysos ersteigerte die Lyra des Euripides. Archimedes erfand wilde Kriegsmaschinen und die schmachtende Nymphe Arethusa versteckte sich im Papyrushain. Das all das heute noch präsent ist, erfuhr Joachim Sarturious, als er Syrakus zu seinem zweiten Lebensmittelpunkt machte. An seiner Seite wandern wir mit Nymphen und Zyklopen durch Ortigia, die auf einer Insel liegenden Altstadt und treffen heutige Barone, Polizisten, Künstler und Barbiere. Vor unseren Augen entfaltet Sartorius die Tiefe der sizilianischen Geschichte, das Neben- und Übereinander von Kulturen, Stilen und Lebenshaltungen. Er fügt Details der modernen und antiken, der barocken und der zeitgenössischen Welt zu einem impressionistischen Stadtbild von großer Leuchtkraft."

Ich habe Syrakus schon mehrmals besucht und in meinem Reiseblog könnt ihr darüber lesen. Ich werde von dieser Reise hauptsächlich Bilder zeigen, Bemerkungen und Kommentare werden kurz sein, für geschichtliche Zusammenhänge bitte ich das Internet, bzw. Wikpedia zu bemühen.

Im März flog ich nach Catania/Sizilien, mit dem Bus nach Syrakus, um 10 Uhr deponierte ich mein Gepäck im Hotel, um in den Gassen von Ortigia alles das zu finden, an das ich mich erinnerte. Mein erster Gang führte mich in die lebhafte und laute Marktstraße. Obst, Gemüse, Fisch aber auch Gewürze, Brot und vieles anderes mehr wurden dort lautstark angeboten. Im Feinkostladen, bei Burgio, gab es den ersten Espresso und etwas Cremiges. Angekommen - ich war wieder hier in dieser einzigartigen Stadt.

Nach dieser Stärkung ging ich zu den beiden Brücken, die Ortiga mit Syrakus verbinden. Hier liegen der kleine, offene Hafen an der Ostseite und der große Hafen in der geschützten Bucht. Leider hat dieser Hafen sehr an Bedeutung verloren. Zwischen den Brücken steht eine Bronzestatue von Archimedes und erinnert an den großen Mathematiker und Physiker, dem berühmtesten Sohn von Syrakus. In den engen Gassen zum zentralen Domplatz von Ortigia gibt es viele Lokale, Souvenirläden und leckere Eiscreme in vielen Sorten. Der Domplatz wird von imposanten Palazzi umrahmt, der Dom ist der barocke Mittelpunkt und steht auf dem ehemaligen Athene Tempel, der von den Griechen vor 2500 Jahren errichtet wurde. Im Dom und auch an der Außenwand kann man diese antiken Säulen des Tempels sehr gut erkennen. 

Ein paar Meter weiter stehen wir an der Fonte Aretusa, einer sagenumwehten Quelle. Der griechischen Mythologie zufolge ist dieser Süßwasserbrunnen der Ort, an dem die Nymphe Arethusa,  nach ihrer Flucht aus ihrer Unterwasserheimat Arkadien auf die Erdoberfläche zurückkehrte.

Ein schöner Weg führt direkt am Wasser entlang zum südlichsten Punkt von Ortigia, dem Castello Maniace, ein starke Festung am Eingang des "Großen Hafens". Auf der Ostseite von Ortigia führt eine Promenade wieder zurück zu dem kleinen Hafen und der Marktstraße. 

An dieser Promenade liegt das Hotel Gutkowski, nur getrennt durch die Straße und die Ufermauer, direkt am Meer. Es handelt sich um ein kleines Boutique Hotel mit 26 exklusiven Zimmern aus dem späten 19. Jahrhundert, die früher von Handwerkern und Fischern bewohnt wurden. Mit einer gelungenen Restaurierung, dem Blick aufs Meer, den schönen Zimmern, einem sehr guten Frühstücksangebot sowie den freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern ist es ein gemütlicher und fröhlicher Aufenthaltsort geworden. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Mein Zimmer lag in einem Nebengebäude und hatte eine kleine Terrasse, wo ich das Meer sehen konnte und an einigen Tagen war das Rauschen der Wellen eine angenehme Einschlafhilfe. Vollmond und Sonnenaufgang waren besonders schöne Erlebnisse.

 

 

 

 

 

Nach diesem langen Spaziergang durch Ortigia wird ein Pistazieneis  sicher gut schmecken.

Aber nicht nur das, im nächsten Blog schreibe ich über leckeres Essen, Trinken, schöne Lokale und noch viel mehr...

 

 

 

 

Bis bald  -  Ecki

 

 

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